Buchvernissage «Milizarbeit in der Schweiz» (21. Mai 2019 in Bern)

Teilnahme auf persönliche Einladung

Das Milizprinzip gilt als unverzichtbares Wesensmerkmal der Schweizer Beteiligungsdemokratie. Allerdings wird seit geraumer Zeit landauf landab die schleichende Abkehr der Bürgerinnen und Bürger von den öffentlichen Ämtern und Aufgaben beklagt. Immer mehr Gemeinden bekunden offensichtlich Mühe, Laien davon zu überzeugen, ihre beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen ins Staatswesen einzubringen. Es droht die Erosion des politischen Kapitals der Schweiz. Das Buch «Milizarbeit in der Schweiz» liefert wichtige Informationen und Hintergründe zu den Rahmenbedingungen des Milizamts aus Sicht der Beteiligten in den lokalen Exekutiven, Legislativen und Kommissionen. Neben Analysen zu den Profilen Miliztätiger werden deren Beweggründe und Überzeugungen erforscht. Zudem präsentiert die Studie Einsichten in die Wirkung von Professionalisierungsbemühungen der Milizarbeit und diskutiert das Milizamt der Zukunft. Grundlage der Untersuchung ist eine Befragung von rund 1800 Miliztätigen in 75 Gemeinden der Schweiz.

Programm

  • ab 17.30 Uhr: Eintreffen der Gäste
  • 18.00 – 18.05 Uhr:  Begrüssung durch Christoph Niederberger, Direktor Schweizerischer Gemeindeverband
  • 18.05 – 18.25 Uhr Präsentation von Prof. Dr. Markus Freitag,
    Institut für Politikwissenschaft, Universität Bern
  • 18.25 – 18.30 Uhr Überleitung und Preisvergabe
  • 18.30 – 19.10 Uhr Podiumsdiskussion zur Zukunft der Milizarbeit mit Nationalrätin Priska Seiler Graf und Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, Moderation durch Martin Beglinger, Neue Zürcher Zeitung
  • 19.10 – 19.30 Uhr offene Diskussion mit dem Publikum
  • 19.30 – 21.00 Uhr Apéro und Büchertisch

Ort der Veranstaltung

Raiffeisen Forum, Schauplatzgasse 11, 3011 Bern

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